Leistungen

Tiefbau

Tiefbau

Tiefbau – Eine starke Basis für jedes Bauprojekt

Bei Tiefbauarbeiten kommt es auf Genauigkeit, Erfahrung und moderne Technik an – und genau das bieten wir.

Ob Kanalanschluss, Erdarbeiten, Erschließung oder Fundamentlegung: Wir übernehmen sämtliche Arbeiten unter der Oberfläche, damit Ihr Projekt auf solidem Grund steht. Dabei garantieren wir eine professionelle Umsetzung, termingerechte Abläufe und höchste Sicherheitsstandards – für private, gewerbliche und öffentliche Bauvorhaben.

Planung von Tiefbauarbeiten
Bagger bei Tiefbau arbeiten

Was unter der Erde alles zu tun ist

Erdaushub, Baugrube, Kanäle, Fundamente – acht Bereiche, in denen wir das Fundament für Ihr Bauprojekt legen.

Erdarbeiten

Aushub, Auffüllung und Modellierung mit modernen Baumaschinen.

Baugrubensicherung

Verbau, Böschung oder Spundwand nach statischer Berechnung.

Kanal- und Hausanschlüsse

Frisch- und Abwasser bis ans öffentliche Netz angeschlossen.

Fundamentbau

Streifen-, Platten- und Punktfundamente in geprüfter Qualität.

Drainage

Wirksamer Schutz vor drückendem Wasser rund ums Gebäude.

Pflaster- und Wegebau

Zufahrten, Höfe und Wege dauerhaft belastbar ausgeführt.

Regenwassermanagement

Versickerung, Rigolen und Retentionsflächen nach kommunaler Vorgabe.

Rückbau und Verfüllung

Alte Anlagen entfernen, Flächen fachgerecht wiederherstellen.

Alles Sichtbare steht auf dem Unsichtbaren

Falsch verdichteter Boden, ungenau verlegte Rohre oder fehlende Drainagen führen später zu Setzrissen, feuchten Kellern und teuren Nacharbeiten. Was oberirdisch entsteht, hängt komplett davon ab, was unter der Erde passiert. Wir arbeiten nach Bodengutachten, vermessen millimetergenau und dokumentieren Verdichtungsgrade lückenlos – damit Ihr Bauwerk auf belastbarem Grund steht.

Ihr Bauprojekt beginnt im Boden.

Sagen Sie uns, was gebaut werden soll – wir prüfen den Untergrund und liefern die passende, starke Basis.

FAQ zum Tiefbau

Wann braucht man ein Bodengutachten?

Ein Bodengutachten (auch Baugrunderkundung) ist bei fast jedem Neubau empfehlenswert und wird von den meisten Statikern gefordert. Bei Neubauten von Wohngebäuden ist es faktisch Pflicht, weil der Statiker die Fundamentdimensionierung sonst nur pauschal annehmen kann – das führt zu Überdimensionierung und höheren Kosten oder im schlimmsten Fall zu Setzungsschäden. Auch bei Sanierungen mit Umbau der Fundamente, bei Anbauten oder bei Erdarbeiten in Nachbarschaft zu bestehenden Gebäuden ist ein Gutachten sinnvoll. Kosten liegen typischerweise zwischen 1.500 und 4.000 Euro. Die Investition ist meist deutlich geringer als die späteren Kosten für Nachbesserungen bei falscher Fundamentdimensionierung – deshalb empfehlen wir sie fast immer.

Erdaushub kostet in der Regel 8 bis 25 Euro pro Kubikmeter, wenn das Material auf der Baustelle verbleibt oder in der Nähe wieder eingebaut werden kann. Sobald Abtransport und Entsorgung dazukommen, steigen die Kosten auf 15 bis 45 Euro pro Kubikmeter, je nach Bodenklasse und Entsorgungsort. Kontaminierter Boden (LAGA-Klassen Z1.2 und höher) verursacht deutlich höhere Kosten von bis zu 150 Euro pro Kubikmeter. Preisrelevant sind Bodenklasse (nach DIN 18300: leichter Boden ist günstiger als Fels), Aushubtiefe (ab 4 Metern wird’s teuer wegen Verbau), Zugänglichkeit und regionale Deponiegebühren. Wir kalkulieren nach Aufmaß und Bodengutachten mit einer detaillierten Positionsliste.

Die reine Herstellung eines Hausanschlusses (Wasser, Abwasser, Strom, Gas) dauert in der Regel drei bis zehn Arbeitstage vor Ort, je nach Entfernung zum Hauptnetz und Anzahl der Anschlüsse. Vorher braucht es aber die Anschlussanträge beim jeweiligen Versorger – hier vergehen meist vier bis zwölf Wochen von der Antragstellung bis zur Freigabe. Bei Neubaugebieten ist die Vorlaufzeit oft länger, weil die Versorger die Kapazitäten planen müssen. Der Ablauf: Grabenaushub, Rohr- oder Kabelverlegung, Verbindung ans öffentliche Netz, Verfüllung, Wiederherstellung der Oberfläche. Wir stimmen den Bauablauf mit den Versorgern ab und übernehmen die Koordination aller Anschlussgewerke, damit keine Wartezeiten entstehen.
Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen. Bei Bodenfrost ab etwa -3 Grad Celsius werden Erdarbeiten mit normalen Baugeräten schwierig oder unwirtschaftlich, weil der Boden nicht mehr lösbar ist. Betonarbeiten sind ab +5 Grad Celsius Frischbetontemperatur ohne besondere Maßnahmen möglich, darunter braucht es Winterbeton, Beheizung und geschützte Abbindezeiten. Kanalisations- und Rohrarbeiten sind auch bei leichtem Frost möglich, solange die Rohrbettung nicht gefroren ist. Wetter- und temperaturbedingte Verzögerungen sind im Winter häufiger, deshalb sollte der Bauzeitenplan Puffer enthalten. Wir planen Tiefbauarbeiten möglichst zwischen März und November und nehmen Wintermaßnahmen nur bei terminlicher Dringlichkeit vor.
Grundsätzlich haftet das ausführende Unternehmen, weil es verpflichtet ist, sich vor Beginn über den Leitungsverlauf zu informieren – Stichwort Erkundigungspflicht. Vor jedem Aushub müssen bei den Versorgern (Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation) aktuelle Bestandspläne angefordert und im Zweifelsfall die Leitungen manuell freigelegt werden (Handschachtung im Näherungsbereich). Werden diese Sorgfaltspflichten eingehalten und die Leitung liegt trotzdem nicht wie im Plan verzeichnet, kann eine Mithaftung des Versorgers bestehen. Ohne Erkundigung haftet der Bauführende voll – Schäden können in die Hunderttausende gehen. Wir dokumentieren jede Leitungsauskunft und arbeiten in Näherungsbereichen zu allen bekannten Leitungen ausschließlich mit Handschachtung.